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Apple hätte beinahe Kinect-Entwickler für sich gewonnen
In wenigen Tagen (ab dem 10. November) wird Microsoft Kinect offiziell in den Verkauf gelangen, womit Microsoft endlich den Konkurrenten zu PlayStation Move und Nintendos Wii veröffentlichen wird. Unter anderen Umständen hätte es aber komplett anders kommen können.
Apple wollte Kinect ebenfalls nutzen
Bei Apple war man nämlich ebenfalls an der Technologie von Kinect interessiert und hat sich sogar mehrfach mit den Entwicklern der Technik hinter Kinect (PrimeSense) getroffen und über ein Investment von Apple verhandelt.
Für Apple hätte die Kinect-Technik bedeutet, dass man eine neue Form der Steuerung hätte einführen können, die sogar noch innovativer als der Touchscreen gewesen wäre. Zudem wäre Kinect für einen möglichen Apple-Fernseher interessant gewesen, der mit vorinstalliertem iOS auch Apps (und damit Spiele) hätte wiedergeben können.
Kinect-Entwickler entschieden sich für Microsoft
Zustande kam die Kooperation von Apple und PrimeSense aber nicht, was daran lag, dass Apple PrimeSense zu viele Vertragsdetails zwecks Geheimhaltung vorschreiben wollte, was man bei PrimeSense aber so nicht hinnehmen konnte. Schließlich ist die Kinect-Technologie wirklich gut durchdacht und viel Geld wert, weshalb Geheimhaltung fehl am Platze gewesen wäre.
Somit war der Weg frei für Microsoft, das weniger auf Geheimhaltung gesetzt hat und letztendlich als Investor von PrimeSense in Erscheinung tritt. Und mit Kinect scheint Microsoft einiges richtig gemacht zu haben, was erste Tests der Technologie beweisen. Zu haben sein wird Microsoft Kinect für rund 150 Euro im Starterpaket.

